Academic journal article German Quarterly

Comparative Cinema. How American University Students View Foreign Films

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Comparative Cinema. How American University Students View Foreign Films

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German Studies across the Curriculum Allert, Beate, ed. Comparative Cinema. How American University Students View Foreign Hints. Lewiston: The Edwin Mellen Press, 2008. 345 pp. $119.95 hardcover.

Die überwältigende Dominanz von Hollywoods Filmproduktionen in der heutigen Zeit wird niemand bestreiten. Umso sympathischer, dass mit dem vorliegenden Band eine Sammlung von Hausarbeiten amerikanischer Studenten vorliegt, die sich mit nicht-US-amerikanischen "Klassikern" sechs verschiedener Nationen beschäftigen. Beschränkt auf die Zeitspanne von 1925 bis 1965 werden die bedeutendsten Filme von Sergei Eisenstein, Luis Buñuel, Federico Fellini, Fritz Lang, Wolfgang Staudte, Marcel Camus, François Truffaut, Jean Cocteau, Alain Resnais, Chris Marker u. a. unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert.

Der Entstehung dieses Bandes liegen drei interdisziplinäre Graduiertenseminare zugrunde, die Professor Allert 2006 und 2007 an der Purdue University gehalten hat. Das Buch enthält neben dem Vorwort des als Gastdozenten geladenen Literaturwissenschaftlers Guy Stern und der Einleitung der Herausgeberin neunzehn, in fünf Themenbereiche aufgeteilte Aufsätze von achtzehn Doktoranden und Magistranden aus verschiedenen Stuthengängen. Die Dozentin ermöglicht es den Stutherenden hiermit, zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer Universitätslaufbahn ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zu veröffentlichen, was man nur begrüßen kann.

Die an US-amerikanischen Universitäten übliche Internationalität der Seminare erweitert den Blick um einige interessante interkulturelle Perspektiven. So belegen zum Beispiel Yilin Liao bzw. Dongmei Xu, wie chinesische Hieroglyphen und japanische Dichtung bzw. die chinesische Oper sich zum Teil der selben Montagetechniken bethenen wie Sergei Eisenstein in Panzerkreuzer Potemkin.

Besonders interessant sind die Untersuchungen zu ein- und demselben Film aus unterschiedlichen Blickfeldern durch verschiedene Autoren. So sind etwa neben den erwähnten Aufsätzen vier Texte zu Marcel Camus' Orfeu Negro unter dem Stichwort Der Orpheusmythos im Film zusammengefasst, gibt es zwei Betrachtungen sowohl zu Alain Resnais' Letztes Jahr in Marienbad wie zu Wolfgang Staudtes Die Mörder sind unter uns als auch zu Ingmar Bergmans Wilde Erdbeeren. …

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